Watzke kontert FCB-Boss: Sammer hat angefangen!
Sie sind derzeit die erfolgreichsten zwei deutschen Klubs. Doch von Friede, Freude, Eierkuchen sind der FC Bayern und Borussia Dortmund weit entfernt. Nun hat BVB-Boss im verbalen Schlagabtausch den nächsten Leberhaken gesetzt.
Ja sind wir denn im Kindergarten? Bereits seit einigen Wochen schwelt der Streit zwischen dem FC Bayern und Borussia Dortmund - und ein Ende ist nicht in Sicht. Nun hat BVB-Boss Hans-Joachim Watzke den nächsten Holzscheit ins verbale Kreuzfeuer gelegt. Im Bild-Interview äußert er sich vor dem Ruhrderby gegen Schalke 04 auch zum Konflikt zwischen FCB-Sportvorstand Matthias Sammer und Dortmund-Trainer Jürgen Klopp.
"Fakt ist, dass nicht Jürgen Klopp den ersten Stein geworfen hat, sondern Matthias Sammer in Richtung aller 17 Klubs!", sagt Watzke.
Giftpfeile fliegen zwischen München und Dortmund hin und her
Sammer hatte in einem Interview mangelnde Trainingsintensität bei anderen Bundesligisten als möglichen Grund für die Bayern-Dominanz ausgemacht. Das hatte Klopp gar nicht geschmeckt, der BVB-Coach konterte seinerseits mit despektierlichen Aussagen wie: „Ich glaube nicht, dass Bayern München einen Punkt weniger hätte, wenn Matthias Sammer nicht da wäre.“ Daraufhin war Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge seinem Vorstandskollegen zur Seite gesprungen und hatte den nächsten verbalen Giftpfeil in Richtung Dortmund geschleudert. "Niemand vom FC Bayern würde es sich je erlauben, einen solchen Satz über jemanden zu sagen, der früher bei uns war und jetzt für Dortmund arbeitet", so Rummenigge.
Watzke kontert auch Kahn-Kritik
Auch auf diese Stichelei weiß Watzke eine Antwort, selbstredend versehen mit einer Spitze in Richtung Bayerns Vorstandsetage: "Als ich das gelesen habe, sind mir spontan Sätze zum Beispiel über Jürgen Klinsmann, Felix Magath und Lothar Matthäus eingefallen. Über Matthäus, der mit Bayern glaube ich 7-mal Meister wurde, hat Uli Hoeneß gesagt: ,Der taugt in unserem neuen Stadion nicht mal zum Greenkeeper.‘ Das reicht denke ich als Antwort.“
Für Oliver Kahn, der seinerseits Klopps Aussagen als unverschämt und respektlos bezeichnet hatte und dessen Reaktion darauf vor laufenden Fernsehkameras später als zu "sensibel" und zu "persönlich" empfand, hat der BVB-Boss einen gut gemeinten Rat. "Oliver Kahn hat lange Jahre auf absolutem Top-Niveau Weltklasse-Fußball gespielt, jetzt ist er aber TV-Experte. Zu diesem Job gehört auch eine gewisse Neutralität, als TV-Experte kannst du nicht gleich wieder das Klubtrikot überstreifen. Gerade er weiß doch, unter welcher Anspannung die Protagonisten oftmals stehen", erinnert Watzke.

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