Borussia Dortmund fertigt Eintracht Frankfurt im Schongang ab. Das Highlight setzte dabei Milos Jojic, der neue Serbe des BVB, mit einem Blitztreffer. Die Gäste aus Hessen waren chancenlos.
Pierre-Emerick Aubameyang hat Borussia Dortmund vom Heimfluch befreit. Nach zuvor vier sieglosen Spielen vor eigenem Publikum feierte der Bundesliga-Dritte dank der Tore des pfeilschnellen Angreifers ein verdientes 4:0 (2:0) über Eintracht Frankfurt. Mit seinen Saisontreffern 12 und 13 ebnete er vor 80.100 Zuschauern den Weg zum vierten Dortmunder Pflichtspielsieg in Serie. Darüber hinaus trafen Robert Lewandowski per Foulelfmeter und Neuzugang Milos Jojic.
Mehr noch als beim 1:0 im Pokal-Viertelfinale am Dienstag in Frankfurt erwies sich der BVB gegen die Hessen als das schlagkräftigere Team. Für die Eintracht war es die fünfte Schlappe in den vergangenen fünf Auswärtspartien. Das Bestreben, für ein Ende des seit dem 6:1 über Stuttgart am 1. November anhaltenden Heimfluch zu sorgen, war vom Anpfiff an erkennbar.
Allerdings hatte Gäste-Coach Armin Veh mit Blick auf das in der kommenden Woche anstehende Keller-Duell mit Bremen auf Stammkräfte wie Carlos Zambrano und Sebastian Rode verzichtet. Das spielte der Borussia in die Karten: Schon in der 9. Minute bot sich Henrikh Mkhitaryan die Chance zur Führung, doch dessen Schuss klärte der Frankfurter Abwehrspieler Constant Djakpa kurz vor der Torlinie.
Eine sehenswerte Variante des vielgerühmten Dortmunder Umschaltspiels leitete nur eine Minute später das 1:0 ein. Nach Balleroberung passte Mkhitaryan auf Aubameyang, der aus kurzer Distanz seinen 12. Saisontreffer erzielte. Der Torhunger des 14 Millionen Euro teuren Neuzugangs, der schon am Dienstag für den entscheidenden Treffer gegen Frankfurt gesorgt hatte, war damit jedoch noch nicht gestillt: Einen von Eintracht-Keeper Kevin Trapp verlängerten Mkhitaryan -Eckball drückte er ohne Probleme über die Linie und stellte damit früh die Zeichen auf Sieg.
Lewandowski trifft per Elfmeter
Es passte ins Bild der Dortmunder Überlegenheit, dass die erste Frankfurter Chance aus einer Standardsituation entstand. Nur mit Mühe konnte BVB-Keeper Roman Weidenfeller den Freistoß von Djakpa (30.) aus gut 20 Metern abwehren. Doch bis zur Pause war der BVB einem 3:0 näher als der Gast dem Anschlusstreffer. Lewandowski (41.) und Kevin Großkreutz (43.) vergaben allerdings gute Möglichkeiten.
Der Elfmetertreffer des zuvor von Djakpa gefoulten Lewandowski kurz nach der Pause beseitigte die letzten Zweifel am BVB-Sieg. Für die überforderte Eintracht ging es im weiteren Verlauf der Partie nur noch um Schadensbegrenzung, denn die Borussia dominierte die Partie nach Belieben. So konnte es sich Trainer Jürgen Klopp erlauben, den erst vor zwei Wochen von Partizan Belgrad verpflichteten Jojic einzuwechseln. Der Zwei-Millionen-Euro-Transfer feierte einen Traumeinstand und traf mit seinem ersten Ballkontakt nach 17 Sekunden ins Tor.

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