Seit Tagen diskutiert Fußball-Deutschland über die Aussage von Dortmund-Boss Hans-Joachim Watzke, dass der FC Bayern Dortmund mit den Transfers von Lewandowski und Götze „zerstören“ und „dauerhaft“ als Rivalen ausschalten wolle. Im Fanorakel ist die Meinung der Fans gespalten, wobei die Watzke-These vor allem von den Bayern-Anhängern abgelehnt wird, während sie bei den Fans der anderen Klubs große Zustimmung erfährt.
Nach der Dortmunder Meisterschaft 2011 und dem Double 2012 hat der BVB davon träumen dürfen, den Bayern dauerhaft Paroli zu bieten. Die Dortmunder lebten zu dem Zeitpunkt von einer verschworenen, jungen, top-motivierten und enorm talentierten Mannschaft, die nach fünf Siegen in Folge gegen die Bayern von dem Spirit getragen wurde, dass es für sie keine Limits gebe.
Während nach dem Dortmunder 5:2-Pokalsieg über die Bayern im Mai 2012 schon die Diskussion über eine Wachablösung im deutschen Fußball geführt wurde, habe ich im ZDF deutlich darauf hingewiesen, dass die Bayern auf diese Schmach gnadenlos reagieren werden. Der 40-Millionen-Euro-Transfer von Javi Martinez und die Verpflichtung von Sportdirektor Matthias Sammer waren dann deutliche Signale.
Der endgültige Wendepunkt kam aber ein Jahr später im Champions League-Finale in Wembley. Mit dem Sieg haben die Bayern nicht nur die alte Ordnung wieder hergestellt, sondern auch die heile Welt in Dortmund erheblich erschüttert.
Eine Niederlage im wichtigsten Vereinswettbewerb der Welt hinterlässt bei Verein und Spielern immer tiefe Spuren. Der Weggang von Mario Götze und der bevorstehende Wechsel von Robert Lewandowski haben bei der einst verschworenen Truppe zu weiteren Rissen geführt. Spätestens zu diesem Zeitpunkt war offensichtlich, was es bedeutet, wenn das Imperium FC Bayern zurückschlägt.
Für die Dortmunder stellt sich jetzt die Frage, wie sie mit dieser Situation umgehen. Watzke kündigt für den Sommer eine Transferoffensive an. „Wir werden investieren und das nicht wenig“, so Watzke. Dabei kann man nur hoffen, dass die Dortmunder nicht in die Falle tappen, die ihnen selbst schon einmal mit der Fast-Insolvenz zum Verhängnis wurde. Ein Wettrüsten mit dem FC Bayern wird nicht zu gewinnen sein. Mit dem Branchenführer gleichzuziehen, geht nicht von heute auf morgen, es ist ein Marathon, in dem es gilt, auch Rückschläge wegzustecken.
Der BVB ist gut beraten, sich nicht in dauerhaften Scharmützeln mit dem FC Bayern zu verschleißen, sondern konsequent und unbeirrt an der eigenen überzeugenden und sympathischen Strategie festzuhalten.
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Aki hat seine Worte gut gewählt und ist auf die Wahrheit gekommen,was Ihm nicht zu verdenken ist,aber den Verein im Süden erheblich stört,daß es jemand so deutlich in Worte wieder gibt!
ReplyDeleterolf da geb ich dir recht. damals hamse uns den Ottmar weg geholt, jetzt götze und Lewi. sollnse sich doch nen Ronaldo, Messi oder Rooney, van Persie, Hulk oder sonstwen holen. nein. erstma im eigenen Land alles zerstören, da hat man wenigsten schonma 2 Titel im Sack und bei nem Durchhänger wie zuletzt von Madrid und Barca, ist dann auch der 3. titel drin. sollte Akis Offensive wieder im Keim erstickt werden und wir nicht mehr Spieler wie Kevin oder Kuba finden. schau ich wieder Formel 1. so machts kein Spass.
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