Tuesday, March 25, 2014

Watzke kontert Hitzfeld

"Wir benötigen solche Ratschläge nicht"

Borussia Dortmunds Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke hat den früheren BVB-Erfolgstrainer Ottmar Hitzfeld für dessen Aussagen als TV-Experte kritisiert. "Wir benötigen solche Ratschläge nicht", stellte Watzke gegenüber der "Bild" klar. "Das habe ich Hitzfeld auch persönlich mitgeteilt."

Hitzfeld hatte den Dortmundern bei Sky empfohlen, wieder mehr Geld zu investieren, um die Bundesliga wieder spannender zu gestalten.

Mitschuld am finanziellen Beinahe-Kollaps

Der BVB-Boss erinnerte an die Millionensummen, mit denen sich der Verein die Erfolge der Neunziger teuer erkauft hatte - eine Strategie die im neuen Jahrtausend beinahe zum finanziellen Kollaps geführt hatte. "Das hat der Ottmar als Trainer in Dortmund ja schon einmal erlebt und vielleicht auch mit initiiert", sagte Watzke und gab Hitzfeld somit eine Mitschuld am finanziellen Desaster. "Was dann passiert ist, wissen wir alle."

Sportlicher Erfolg wichtiger als Konsolidierung?

Hitzfeld hatte erklärt, dass sportlicher Erfolg wichtiger sei als die wirtschaftliche Konsolidierung des Klubs. Um in Europa als absoluter Spitzenverein wahrgenommen zu werden, seien "deutlich größere Investitionen" nötig. Dies müssten die Verantwortlichen der Borussia endlich erkennen.

Watzke und Hitzfeld arbeiteten nie zusammen in der Führungsetage von Borussia Dortmund. Hitzfeld wechselte 1998 als Trainer zum FC Bayern München, während Watzke sein erstes BVB-Vereinsamt als Schatzmeister erst im November 2001 antrat, bevor er 2005 zum Geschäftsführer aufstieg.

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