Saturday, February 22, 2014

Wilde Gerüchte um Müller und den BVB

Der Transfermarkt öffnet erst am 1. Juli wieder seine Pforten. Dennoch bringen sich Vereine und Spieler bereits jetzt wieder in Stellung. Um Borussia Dortmund ranken sich Gerüchte, seit der Abgang von Star-Stürmer Robert Lewandowski fest steht. Mindestens ein neuer Stürmer soll kommen. Auch über Bayerns Thomas Müller wird gesprochen.

Borussia Dortmund ist mittlerweile eine europäische Hausnummer.

Deshalb ist die Stürmersuche des BVB auch keine regionale Geschichte. Nein, man interessiert sich in ganz Europa dafür, wie Dortmunds Führungs-Troika Hans-Joachim Watzke, Michael Zorc und Jürgen Klopp die Lewandowski-Lücke schließt.

Welcher Stürmer demnächst Schwarz-Gelb trägt ist ein wichtiges Signal für den Markt. Und weil dem so ist, wird auch europaweit spekuliert.

Jackson Martinez, Adrian Ramos, Diego Costa. Die Liste potenzieller Anwärter ist lang. Nun kommt ein neuer Name dazu.

Stephan El Shaarawy vom AC Milan soll es den BVB-Bossen angetan haben.

Schonmal so gut wie weg

Der 21-Jährige soll laut "Goal" Teil der angekündigten Dortmunder Transfer-Offensive sein.
Schon im vergangenen Sommer stand der Abschied des Nationalspieler von den "Rossoneri" eigentlich fest. Die Klubführung hatte ein Angebot von Manchester City über 25 Millionen Euro bereits angenommen. El Shaarawy hatte darauf aber keine Lust. Sein Verhältnis zu den Milan-Bossen ist seitdem aber gestört.
In ähnlicher Höhe sollte sich ein Angebot des BVB nun bewegen. Allerdings plagt sich der Jungstar seit geraumer Zeit mit Verletzungen herum. Nach 16 Toren in 37 Spielen der Saison 2012/13, stehen bislang nur vier Einsätze in dieser Saison gegenüber. Ein Tor gelang ihm dabei nicht.

Eurosport-Check: Erholt sich El Shaarawy gänzlich von seiner Verletzung, ist er für die Borussia eine gute Option. Eine Tandem-Lösung mit Verpflichtungen des Italieners und Adrian Ramos sollte für knapp 28 Millionen Euro zu realisieren sein. Damit würde man für Breite und Qualität im Sturmzentrum sorgen. El Shaarawy passt ins Konzept, junge, schnelle Spieler mit großem Offensivpotenzial zu verpflichten. Die Idee ist alles andere als abwegig. Transfer-Wahrscheinlichkeit: 35 Prozent

Derweil gibt es auch um Nationalspieler Thomas Müller Spekulationen. Der Münchner soll eine neue Herausforderung suchen und dafür einen echten Weltklub auserkoren haben.
Real Madrid sei angeblich bereit, 45 Millionen Euro zu investieren, um den WM-Torschützenkönig von 2010 aus seinem Vertrag beim Triple-Sieger herauszukaufen.

Erstem aufkommenden Gerede in diese Richtung schob der FC Bayern noch in der vergangenen Woche einen Riegel vor. Präsident Uli Hoeneß ließ mitteilen, der FC Bayern sei ein "Käufer-Verein" und habe nicht das Gegenteil vor.
Nun behauptet aber der spanische Sportjournaliste Francois Gallardo in der TV-Show "El Chiringuito de Jugones" , Müller habe seinem Berater mitgeteilt, dass er zu Real wechseln wolle.
Was man davon halten soll, ist schwer einzuschätzen. Ebenso wie sich Thomas Müller in einem Trikot vorzustellen, welches nicht das Bayern-Wappen ziert.

Eurosport-Check: Jeder, der dieses Gerücht als "Witz" abtut sei gesagt, dass Müller ein offener Typ ist. Der Nationalspieler kann seinen Marktwert und etwaige Begehrlichkeiten genau einschätzen. Sollte der FC Bayern auch in diesem Jahr wieder alle Titel nach München holen, werden sich einige Stars die Frage stellen, ob es anderswo nicht "spannender" ist. Dies heißt nicht, dass eine Massenflucht aus München einsetzen wird. Angebote genau zu sondieren, wird man sich aber nicht nehmen lassen. Gerade wenn sie von Real Madrid kommen. Trotzdem beträgt die Transfer-Wahrscheinlichkeit zu diesem Zeitpunkt nur 10 Prozent.

No comments:

Post a Comment