BVB-Star: "Schiris müssen mich mehr schützen"
Er sei kein Freiwild, poltert Robert Lewandowski. Der Star-Stürmer von Borussia Dortmund fühlt sich von den Bundesliga-Verteidigern hart attackiert und von den Schiedsrichtern nicht gut behandelt. Der baldige Bayern-Profi fordert mehr Schutz.
Robert Lewandowski bleibt auf Konfrontationskurs. Ein Tag, nach dem die Pöbelaffäre mit einem jugendlichen Fan offiziell beigelegt wurde, teilt der Star-Stürmer von Borussia Dortmundgegen die Bundesliga-Unparteiischen aus. „Ich meine, dass die Schiedsrichter mich mehr schützen müsste“, sagt der 25-Jährige im Interview mit der „Sport-Bild“.
Lewandowski wundert sich nicht, dass statistisch der meist gefoulte (57 Mal) Spieler in der Bundesliga ist, weil „sich die Tendenz gegen mich entwickelt“ habe: „Wenn ich dann nur ein bisschen gegenhalte, pfeift der Schiri sofort gegen mich. Oft werde ich getreten, und es wird an mir rumgezerrt. Ich bin kein Freiwild.“
Dann auch noch "Pech im Abschluss"
Wenn es bei Lewandowski nicht so gut läuft, ist er nicht selten neben den Unparteiischen zu sehen. Derzeit aber müsse er sich „in den Spielen richtig häufig zusammenreißen“, erzählt er: „Ich sage mir: Robert, sag' dem Schiri nichts, beschwere dich nicht, mach‘ einfach weiter. Fußball ist ein Kampfspiel, ich verstehe nicht, warum so wenig für mich gepfiffen wird.“
Die Dortmunder Winter-Misere hat den Polen mächtig geärgert. „Wie wir gespielt haben, hat mich gestört“, sagt Lewandowski. Er selbst habe dann „auch noch Pech im Abschluss“ gehabt. Deshalb seien es momentan auch nur elf Saisontore.
Pfiffe wären "unfair und nicht verdient"
Ausgerechnet dem Erzrivalen aus Gelsenkirchen traut der 25-Jährige noch einiges zu in der Rückrunde: „Ich glaube, dass uns Schalkenoch gefährlich werden wird. Sie wirken sehr stabil und kommen in einen positiven Lauf.“
Dass sein bevorstehender Wechsel zum FC Bayern von den BVB-Fans verhältnismäßig ruhig aufgenommen wurde, wundert Lewandowski wenig. „Die Fans haben ein gutes Gespür. Sie sehen und wissen, dass ich bis Saisonende alles für den BVB geben werde. Warum sollen sie pfeifen? Ich haue mich voll rein – das wäre unfair und nicht verdient“, sagte der Pole der „Sport-Bild“.

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