Klopp stichelt: "Wir spielen geil, die Bayern erfolgreich"
BVB-Trainer Klopp will "Ruhe bewahren": Trotz der aktuellen Verletzungsmisere in Dortmund denkt er nicht über Verpflichtungen in der Winterpause nach. Ähnlich sehen das die Bayern, gegen die Klopp in der ARD ein wenig stichelt. Zudem verriet er, wer ihm zu schaffen macht.
"Wir müssen Ruhe bewahren, aber wir beobachten natürlich. Ob im Januar etwas passiert - ich würde heute eher Nein sagen", erklärte der BVB-Coach in der Sendung "Sportschau-Club" im ARD-Fernsehen. Er sei zuversichtlich, dass die Nationalspieler Ilkay Gündogan und Mats Hummels bei der Vorbereitung auf die Rückrunde zur Verfügung stünden. "Nur für Neven Subotic ist die Saison gelaufen", meinte Klopp. Der Trainer, der in der jüngeren Vergangenheit die Borussia zu zwei Meistertiteln und einem Pokalsieg geführt hatte, sendete gar noch eine kleine Spitze Richtung München. "Wir spielen auch heute immer noch geil. Die Bayern spielen sehr erfolgreich", antwortete Klopp auf die Frage, ob der Rivale im Süden nicht derzeit auf unfassbarem Niveau agiere.
Auch Bayern München plant zum Start ins WM-Jahr 2014 keine Transferaktivitäten. "Ich gehe nicht davon aus, dass wir im Wintereinen Spieler abgeben oder kaufen. Stand heute, gehe ich davon aus, dass wir mit dem Kader in die Rückrunde gehen", hatte der Vorstandsvorsitzende Karl-Heinz Rummenigge am Mittwoch gesagt. Priorität auf dem Personalsektor haben aktuell Gespräche mit jenen Spielern, deren Verträge 2014 oder 2015 auslaufen. "Jeder Spieler ist interessiert, beim FC Bayern zu bleiben", erklärte Rummenigge. Allerdings seien Bayern-Profis bei anderen europäischen Spitzenclubs begehrt.
Klopp erklärt seine Vertragsverlängerung
Dortmunds Klopp zeigte sich mit seiner Vertragsverlängerung bis 2018 beim Revierclub sehr zufrieden. "Das ist so ein toller Club und so ein geiles Stadion, da suchst du einfach nicht woanders." Der BVB-Trainer schloss zudem zu einem späteren Zeitpunkt ein Engagement beim Erzrivalen aus Schalke aus. "Wenn man als Trainer im Ruhrgebiet arbeitet, kann man ja vieles machen, aber man sollte nicht auf direktem Weg von einem zum anderen Verein wechseln."
Klopp bekräftigte, dass er zur Boulevardpresse ein angespanntes Verhältnis habe. "Der Boulevard trifft mich wirklich hart, das ist der größte Schatten auf meinem Leben. Da ist der ganze Mist, über den du den ganzen Tag reden musst. Und wenn du dann einen bestimmten Satz gesagt hast, fliegt der dir dann plötzlich um die Ohren. Das ist wirklich kein Spaß."

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